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Diplom Psychologe Joachim Hoffeld-Ernst Psychologischer Psychotherapeut (alle Kassen) Verhaltenstherapie / Personzentrierte Gesprächspsychotherapie

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Psychotherapie am Brombachsee

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Es gibt Gespräche in dieser Praxis, bei denen sich der Gesprächsraum binnen Sekunden in eine „Werkstatt“ verwandelt, genauer in eine kleine Hobbyschreinerei.

Nein es gibt keine wilden Maschienen, nur etwas Holz, eine japanische Handsäge, ein paar Schraubendreher und Schrauben, einen Zollstock, etwas Leim, ein paar Schraubzwingen … und schon geht es los.

Warum ist das so. Durch nackten Zufall konnte ich irgendwann feststellen, dass es manch einem meiner Klienten viel leichter fällt über schwierige Dinge zu sprechen, wenn er ein Stück  Holz, eine Säge, … in den Händen hält. OK, dies trifft mehrheitlich männliche Klienten, aber es waren auch schon ein paar weibliche Klienten darunter.

Seit ein paar Jahren nutze ich diesen Effekt nun systematisch. Die dabei entstehenden Objekte sind völlig zweitrangig, quasi unwichtig (weil ja die Gespräche im Vordergrund stehen), können sich aber trotzdem sehen lassen. Oft sägen und schrauben über die Zeit mehrere Menschen an einem Projekt mit, was für diese durchaus eine nicht zu unterschätzende Zusatzmotivation ist, an ihren oft schwierigen Themen zu arbeiten.

Viele kleine Holz-Projekte brauchen so oft Monate bis zu ihrer Vollendung, das ist aber auch für viele Menschen ein besonderer Anreiz, weil sich hierin eine gute heilende Langsamkeit wiederspiegelt, welche wohltuend konträr zur im Alltag oft erlebten Schnelligkeit erlebt wird.

Nebenstehend finden Sie ein paar Bilder zu diesen kleinen, einfachen Objekten. Es wird dabei darauf Wert gelegt, dass nicht für den Mülleimer gebaut wird, sondern aller Teile im Alltag einen sinnvollen Platz finden können.

Und wenn mal gerade kein Klient ein „Werkstatt-Gespräch“ benötigt, dann sägt und schraubt der Therapeut zur Entspannung in seinen Pausen gerne auch mal selbst etwas herum :-) .

Falls Ihnen das Reden auch leichter fallen sollte, wenn Sie etwas Handwerkeln können, dann fragen Sie einfach nach dieser Gesprächsmöglichkeit. Es entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten für Sie. „Werkstattgespräche“ biete ich nur für meine selbstzahlenden Klienten an.

Was wurde bisher so gebaut? Es wurden bisher diverse Vogelnistkästen und Vogelfutterhäuser gebaut. Daneben aber auch kleine Möbelstücke wie ein Schreibtisch, eine Bank, ein Stuhl (alle drei werden in der Praxis täglich genutzt), aber auch ein Kinderbett, eine Wickelauflage und ein kleiner Badschrank fertig gestellt (welche ebenfalls im Alltagsbetrieb genutzt werden). Holzspielzeug ist ebenfalls beliebt. Die Objekte sind alle unverkäuflich, sorry.


„Wir müssen Willens sein,
vollkommen gewöhnliche Leute zu sein,
das heißt uns so zu akzeptieren,
wie wir sind.“

Chögyam Trungpa Rinpoche

Unten: Kinderbett und Wickelauflage. Von den ersten Anfängen bis zum fertigen Möbelstück

Links: Eine Meditationsbank.


Unten: Ein kleiner Badschrank.

Rechts: Ein Stuhl im Warteraum.


Unten: Während der Entstehung

Ein kleiner Holzdrache, der liebevoll bemalt wurde.

„Werkstatt - Gespräche“

„Das Ziel des geistlichen Lebens
liegt darin, dass man trotz aller Widrigkeiten zu heiterer Gegenwärtigkeit, zu einem mildtätigen und mitfühlenden Herzen erwacht,“

Jack Kornfield

Die Therapieansätze
im Einzelnen: